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Geschichte der GPF

Über 60 Jahre Kampf für Gerechtigkeit und Solidarität

2005: 60 Jahre Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten

April 1948: Erster Gewerkschaftstag in Wien April 1948: Erster Gewerkschaftstag in Wien

 

Unmittelbar nach dem Beschluss zur Gründung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes im April 1945 versammelten sich Vertrauenspersonen, um eine Gewerkschaft für Post- und Telegraphenbedienstete Österreichs zu errichten.

Bereits am 24. Mai 1945 konstituierte sich der Vorstand der Gewerkschaft der Post-, Telegraphen-, Fernsprech- und Rundfunkbetriebe Österreichs.
Der Alliierte Rat stimmte am 10. Oktober 1945 zu, der Generalpostdirektion die Verwaltung für ganz Österreich zu übergeben und vom 14. bis 17. November fand die erste Länderkonferenz statt.

Der damalige provisorische Zentralsekretär Edmund Holzfeind stellte die Aufgaben dar: Mit allen gewerkschaftlichen Mitteln für ein demokratisches und unabhängiges Österreich einzutreten, mitzuwirken am betrieblichen Aufbau und der weiteren Betriebsgestaltung im Sinne einer zweckbetonten sozialen Wirtschaftlichkeit, Vertretung der materiellen und kulturellen Interessen auf breitester Basis.
Viele der zum Teil hart erkämpften Erfolge der Gewerkschaften werden heute von vielen Menschen als Selbstverständlichkeit angesehen.
So wurden damals die Grundlagen des Sozialrechts, für Kollektivverträge und Betriebsratstätigkeit erarbeitet. In den siebziger Jahren waren es dann die Arbeitsverkürzung oder das Arbeitsverfassungsgesetz. Schließlich wurde im neuen Jahrtausend die „Abfertigung Neu" und der erstmalige Abschluss eines Kollektivvertrages für überlassene Arbeitskräfte durchgesetzt.

Mittlerweile vertritt die GPF Mitglieder in folgenden Bereichen:

Durch den Veränderungsprozess sowohl im ÖGB als auch in den Konzernen Österreichische Post bzw. A1 Telekom Austria und ÖBB-Postbus entwickelt sich daher die GPF schrittweise von einer Betriebsgewerkschaft hin zu einer Branchengewerkschaft, welche weiterhin die Interessen aller Bediensteten – sowohl Beamte als auch Vertragsangestellte – im Sinne des ÖGB-Beschlusses „ein Betrieb, eine Gewerkschaft" vertritt.

Die GPF verhandelt auf Grund der Ausgliederungsgesetze die Betriebskollektivverträge für die Bediensteten der Austro Control (gemeinsam mit vida) sowie der Konzerne Österreichische Post und A1 Telekom Austria und ist im Rahmen des Verhandlungsausschusses der öffentlichen Gewerkschaften weiterhin für alle beamteten Mitglieder tätig. Darüber hinaus wurde für den Bereich „alternative“ Telekom-Unternehmungen vom ÖGB die Kollektivvertragsfähigkeit der GPF und der GPA gemeinsam übertragen. Ebenso wird von der GPF für Angestellte und Bundesbeamte des ÖBB-Postbus und der Postbus AG verhandelt. Darüber hinaus erstreckt sich der Wirkungsbereich der GPF auf den Bereich Multimedia und Informationsdienstleistungen. Seit 2007 nennt sich die GPF zusätzlich „DIE KOMMUNIKATIONSGEWERKSCHAFT".


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OKTO TV: Arbeitswelten

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