Inhalt:
.Gleichbehandlung bei der Post
Die jährlich abzuhaltende
Bundesfrauenleitungssitzung fand am 18. Mai 2010 im neuen ÖGB-Haus statt. Eingeladen und Hauptreferentin war die neue Gleichbehandlungs- beauftragte der Post AG, Kollegin Sabine Köpruner. Ausführlich wurde über das Gleichbehandlungsgesetz berichtet, welches nicht nur die Gleichbehandlung der Geschlechter beinhaltet, sondern auch die Gleichbehandlung ohne Unterschied der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung.
Keine Diskriminierung darf es
– bei der Begründung des Dienst- oder Ausbildungsverhältnisses
– bei der Festsetzung des Entgeltes
– bei der Gewährung freiwilliger Sozialleistungen, die kein Entgelt darstellen
– bei Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung
– beim beruflichen Aufstieg, insbesondere bei Beförderungen und der Zuweisung höher entlohnter Verwendungen
– bei der Beendigung des Dienst- oder Ausbildungsverhältnisses geben.
Es wurde festgestellt, dass bei der Post AG außer Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts keine anderen Diskriminierungsarten bekannt sind. Alle Teilnehmerinnen waren sich darüber einig, dass dies wahrscheinlich deshalb der Fall ist, da u.a. diese verschiedenen Gleichbehandlungsarten im Unternehmen zu wenig bekannt sind.
Sabine Köpruner und Verena Wiesner vertreten beide die Post in der IMAG, der interministeriellen Arbeitsgruppe und treffen sich leider – anderswo wäre es netter – auch im Bundeskanzleramt vor der Gleichbehandlungskommission.
Sabine Köpruner vertritt hier die betroffenen Kolleginnen und Kollegen und Renate Umann und Verena Wiesner sind u.a. Mitglieder der Kommission.
Das Interesse der GPF-Frauen an der Gleichbehandlung war sehr groß, speziell das der A1 Telekom-Frauen, die derzeit zwar Gleichbehandlungsbeauftragte, aber keine Vorsitzende haben.
Wir danken Kollegin Sabine Köpruner für ihren engagierten Vortrag und das Überlassen vieler interessanter Unterlagen und hoffen beiderseits auf eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit im Interesse und zum Wohle der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Verena Wiesner




