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Post-Belegschaft beruft AR ein – „Michaelis von Blindheit geschlagen"

Wien (APA) - Post-Belegschaftsvertreter Gerhard Fritz hat am Dienstagmittag empört auf die Aussage der ÖIAG reagiert, wonach die Staatsholding den Termin für eine von Fritz geforderte außerordentliche Aufsichtsratssitzung am 29. Juni nicht kenne.

„Vielleicht sollte ÖIAG-Chef Peter Michaelis einmal in seine Mailbox schauen - wir haben ihm heute um 9:15 Uhr den Sitzungstermin geschickt", so Fritz zur APA. Eine Aufsichtsratssitzung am 20. Juli, wie von Michaelis gewünscht, sei jedenfalls viel zu spät. „Michaelis ist von Blindheit geschlagen. Bis zum 20. Juli ist das Schicksal von bis zu 350 Filialen besiegelt", gibt Fritz zu bedenken. Sollten am 29. Juni bei der außerordentlichen Sitzung weniger als die Hälfte der Mitglieder anwesend sein und daher eine Beschlussfassung nicht erfolgen können, sei Eigentümervertreter Finanzminister Josef Pröll (V) gefragt. Schließlich stelle sich die Frage, ob den fehlenden Aufsichtsräten überhaupt etwas an der Post liege.


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