Inhalt:
.Telekom Austria: Kein weiterer Personalabbau
Verfasst von red am 17 Dezember, 2008 - 14:47

Betriebsrat: „Unser Einsatz hat sich ausgezahlt“ - Auch 3,6 Prozent Plus bei Gehältern
„Unser unermüdlicher Einsatz für die Arbeitsplätze unserer Beschäftigten hat sich ausgezahlt“, zeigt sich Betriebsratsvorsitzender Michael Kolek zufrieden. „Jetzt liegt es am Management, die Vereinbarungen auch umzusetzen!“
Die zuletzt konstruktiven Gespräche zwischen Vorstand und ArbeitnehmerInnenvertretung haben gezeigt, dass die Unternehmensleitung auch sozialpartnerschaftlich agieren kann, wenn sie will. „Wir sehen das als ersten Schritt in die richtige Richtung, werden aber genau beobachten, ob der Vorstand seine Worte ernst meint. Sollten aber nur Lippenbekenntnisse dahinter stehen, so werden weitere Aktivitäten von der Arbeitnehmervertretung folgen“ so Kolek.
Die Telekom wollte bis 2012 massiv Personal abbauen. Nach heftigen Protesten, Verhandlungen und Streikdrohungen der Arbeitnehmervertretung hat der Vorstand den sozialpartnerschaftlichen Dialog wieder aufgenommen. 2010 soll es keinen Personalabbau geben. „Es werden jetzt hoffentlich neue Perspektiven für eine Telekom Austria der Zukunft einem drastischen Sparkurs vorgezogen“, sagte Michael Kolek.
Immerhin hat sich der Vorstand verpflichtet, in Zukunft alle Schritte mit dem Betriebsrat abzustimmen. Darüber hinaus haben sich beide Seiten darauf geeinigt, „dass die Personalvertretung den Vorstand bei den politischen Entscheidungsträgern unterstützt, um die Rahmenbedingungen für das Festnetz so zu gestalten, dass die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens gesichert wird". „Wir haben immer gesagt, dass wir Ausbau statt Abbau und sichere Arbeitsplätze brauchen. Daher leisten wir diese Unterstützung gerne“, zeigt sich Michael Kolek zufrieden.
Gehaltsrunde abgeschlossen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telekom Austria Group werden ab 1. Jänner 2009 um 3,6 Prozent mehr Gehalt beziehen. Darauf haben sich der TA-Vorstand und die Kommunikationsgewerkschaft GPF am 16. Dezember 2008 geeinigt. Auch Mitarbeiterbeteiligungen in Form von Aktien wurden vereinbart.





