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Telekom Austria: Betriebsrat sieht einer Klage gelassen entgegen

Die Fronten zwischen Management und Personalvertretung bei der Telekom Austria (TA) verhärten sich weiter. Jüngste Aussagen von Betriebsratschef Michael Kolek haben nun das Management zu einer rechtlichen Prüfung wegen ruf- und unternehmensschädigendem Verhalten veranlasst. Kolek warf dem Management „Mobbing-Methoden“ vor, das Ziel der angestrebten Beamtenagentur sei es, „mit Steuergeldern die Gewinne für Aktionäre und Spekulanten weiter in die Höhe zu treiben.“

Kolek sieht die Klagsdrohung gelassen: „Was ich gesagt habe, hat Hand und Fuß. Diesen Beweis trete ich gerne an.“ Seinen Vorwurf, Vorstandschef Boris Nemsic verweigere sich dem Gespräch, hält er aufrecht. „Seit September gab es kein Gespräch zwischen uns. Nun soll „möglicherweise“ eines am 27. November stattfinden. „Das zeigt, das Interesse ist enden wollend.“

Kolek fordert, ähnlich wie bei der Post, einen runden Tisch mit Finanzminister Molterer und externen Experten, um zu klären, „wie die TA wirklich dasteht“. Molterer hätte auf diesen schriftlichen Wunsch Koleks bis heute nicht geantwortet. Bei den laufenden KV-Verhandlungen möchte sich der Gewerkschafter am Abschluss der alternativen Telekombetreiber (+3,6 Prozent) orientieren.


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