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Unterschriftenaktion gegen Postämter-Schliessungen und Personalabbau

„Warum stehe ich so lange in der Warteschlange?“, fragen sich viele Postkunden. Und warum sollen noch mehr Post­ämter geschlossen werden?
In laufenden Protest- und Unterschriftenaktionen der Post-Personalvertretung vor den Postämtern gibt es Antworten.
Am Montag, den 26. April 2010 fanden zwischen 15:00 und 17:00 Protestaktionen bei den Postämtern 1014 und 1140 statt, die von Bezirksgruppenmitgliedern und Mitgliedern der Landesgruppe Post organisiert wurden
An den zwei Standorten wurden innerhalb kürzester Zeit über 400 Unterschriften gesammelt, denn der Wortlaut „Ich sehe nicht ein, warum ich meine wertvolle Freizeit in einer Warteschlange verbringen muss“ rief den verärgerten Kunden in Erinnerung, wie wenig Personal eigentlich bei den Postfilialen im Einsatz ist.
Die ausgefüllten Unterschriftslisten wurden vom Landesgruppenvorsitzenden Helmut Pellech an Generaldirektor Dr. Georg Pölzl und den zuständigen Vorstandsdirektor Dr. Herbert Götz übermittelt. Bis zum Redaktionsschluss gab es noch keine Reaktion von Dr. Götz. Dies ist ein Indiz für die Ignoranz des obersten Verantwortlichen für das Filialnetz gegenüber den Kunden und den MitarbeiterInnen.
Richard Köhler
 


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