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Postbus-Lohnabschluss durchschnittlich 1,75 Prozent Plus

Keine Nulllohnrunde beim Postbus

Das Verhandlungsteam der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) hat am 28. September 2010 in den Abendstunden nach zähen Verhandlungen mit ÖBB-Postbus-Chef Andreas Fuchs ein passables Ergebnis für die Beschäftigten beim Postbus erreicht. 

Angestellte, Dienstordnungsangestellte und Bundesbeamte erhalten bis zu einem Monatsbezug von Euro 4.110,- einen Fixbetrag von 35,00 Euro.
   Laufzeit des neuen Gehaltsabkommens: 1. 9. 2010 bis 31. 8. 2011. Die Nebengebühren werden zusätzlich um 1,62 Prozent erhöht. Das Verhandlungsteam, angeführt von GPF-Vorsitzendem Gerhard Fritz und Postbus-ZBR-Vorsitzendem Robert Wurm zeigte sich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.
„Damit konnten wir zumindest für über 90 Prozent der Beschäftigten, die Lenker und Mechaniker, eine Abgeltung der Teuerung und damit einen Kaufkraftverlust verhindern“, sagte GPF-Vorsitzender Gerhard Fritz.

   „Dieser positive Gehaltsabschluss ist gerade in einer Zeit, in der von Politik und Wirtschaft Nulllohnrunden gefordert werden, ein besonderer Erfolg für die Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. Das haben sich die Beschäftigten durch ihren täglichen persönlichen Einsatz für die Firma verdient“, sagte ZBR-Vorsitzender Robert Wurm.
Jene Gehaltsgruppen, die davon profitieren, verdienen durchschnittlich nicht mehr als Euro 2.000,–.
    Dass sich der Einsatz für die Interessen der Beschäftigten lohnt, haben nicht zuletzt die Wahlergebnisse der Gewerkschaftswahl vom 21. bis 23. September gezeigt. Robert Wurm hat mit seinem Team österreichweit eine überragende Mehrheit von 91 Prozent erreicht.

 


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