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Hochwertige Arbeitsplätze bei A1 seit dem Börsegang mehr als halbiert!

Klarstellung des A1-Zentralausschussvorsitzenden Werner Luksch zum Telekom Austria-Beitrag in der Sendung ECO vom 2. 11. 2017

Betriebsratschef Werner Luksch stellt klar: Die in der ORF-Sendung ECO vom Telekom Austria Group-CEO Plater falsch bezeichneten Frühpensionierungen bei A1 sind Karenzmodelle des Unternehmens.

Diese Sozialpläne kosten dem Staat bzw. dem österreichischen Steuerzahler keinen Cent und sind Modelle wie in vielen anderen großen österreichischen Unternehmen. Er schließt an, dass generell die A1 Telekom Austria AG ein Unternehmen ist das Jahr für Jahr dem österreichischen Staatsbürger kein Geld kostet sondern bringt! Weiters wurde im Beitrag der Börsegang der Telekom Austria unter einer ÖVP/FPÖ-Regierung vom Jahr 2000 erwähnt.

„Leider nicht erwähnt wurde, dass wir seit damals um ca. 10 000 KollegInnen weniger haben, d.h. mehr als 50 % hochwertige Arbeitsplätze in Österreich wurden vernichtet. Leider auch nicht erwähnt wurde, dass die verbliebenen KollegInnen wesentlich mehr Aufgaben haben, viel mehr Kunden und Produkte als damals betreuen und trotzdem unter sehr großem Druck hervorragende Arbeit leisten!
Und auch nicht erwähnt wurde, dass sich der Eigentümer seit dem Jahr 2000 Dividenden, die etwa dem Unternehmenswert entsprechen, zahlen lassen hat. Wir reden hier von mehreren Milliarden Euros. Und das alles anstatt die notwendigen Investitionen in die A1, die Belegschaft und die Zukunft Österreichs zu investieren.
Da ist es auch kein Wunder, dass wir in den letzten 7 Jahren bereits den fünften PersonalleiterIn suchen. Die Vorgaben und der Druck der Eigentümer war und ist sehr hoch und hier ist ein Umdenken, ganz besonders bei der Regierung, notwendig!
Es muss Schluss sein, dass die ÖBIB (ehemalige ÖIAG, die dem Finanzministerium untersteht) nur an Dividendenausschüttungen interessiert ist! Dadurch schadet sie der österreichischen Infrastruktur, österreichischen Interessen und somit jedem einzelnen Österreicher."

Es geht um ganz Österreich, um den Wirtschaftsstandort und um die Zukunft Österreichs. Dabei geht es um Grund- und Menschenrechte wie z.B. Information, Kommunikation, Bildung, Arbeitsplätze, aber auch Innovation und Wirtschaft.

A1 ist daher nicht nur ein Leitbetrieb und eines der wichtigsten Infrastrukturunternehmen Österreichs, sondern durch die Digitalisierung wahrscheinlich das wichtigste österreichische Unternehmen für die nächsten Jahre.