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GPF: „Packen wir´s gemeinsam an!“

GPF-Gewerkschaftstag – Helmut Köstinger mit 100 % wiedergewählt 

 Der 18. Gewerkschaftstag der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) endete am 6. Mai 2015 mit der Wahl der Leitungsgremien. Helmut Köstinger wurde als Vorsitzender mit 100 % für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden gewählt.

Der GPF-Vorsitzende legte auch das Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre fest:

Für alle Beschäftigten in den Vertretungsbereichen der GPF wird eine Arbeitszeitverkürzung angestrebt. Dies sei dringend notwendig, da einerseits die Arbeitsbelastung enorm gestiegen ist und anderseits die Arbeitslosigkeit steigt.

Außerdem müsse eine 6. Urlaubswoche für alle das Ziel sein. Ein besonderes Anliegen sind dem GPF-Vorsitzenden auch die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Anwendung der Schwerarbeiterregelung in einzelnen Bereichen mit besonders hoher Belastung.

Insgesamt 83 Anträge und 3 Resolutionen in 4 Sachgebieten wurden von den Delegierten beraten und verabschiedet. Zum Beispiel zu Wirtschaftsthemen: So sollen alle derzeitigen staatlichen Anteile bei Post und A1 Telekom Austria gehalten werden. In einem  einstimmig beschlossenen Leitantrag wird gefordert, für Firmen ohne staatliche Mehrheit wenigstens eine Sperrminorität in der Verfassung festzuschreiben.

Am Vormittag hatte bereits Infrastrukturminister Alois Stöger in seiner Grußadresse  dafür plädiert, den Mut für Investitionen zurück zu gewinnen, denn „nur zu sparen kann auch der falsche Weg sein“. Der Minister kündigte eine massive Initiative zum Breitbandausbau in den nächsten Jahren an. Die leichtfertige Verscherbelung der A1 Telekom Austria durch die ÖIAG nannte er einen „Systemfehler“, da der vorherige Finanzminister nicht den Mut gehabt hat, das größte Telekomunternehmen des Landes in österreichischer Hand zu halten.

Staatssekretärin Sonja Steßl stieß in dasselbe Horn. Die Struktur der ÖBIB als ÖIAG-Nachfolgerin hält sie für geeignet, durch direkte Einflussnahme österreichische Staatsinteressen besser vertreten zu können.

Zum aktuellen Thema eines neuen Besoldungsschemas im öffentlichen Dienst versicherte sie, dass es zu keinen Gehaltseinbußen für die Beamtinnen und Beamten kommen werde. Es sei in sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen gelungen, eine Lösung zu finden, die bis zum Sommer dem Parlament vorgelegt wird.

ÖGB-Vizepräsidentin Renate Anderl bekräftigte einmal mehr den Standpunkt des ÖGB einer klaren Absage von Privatisierungen. Durch die bisherigen Privatisierungsschritte wären nicht nur 20.000 Arbeitsplätze vernichtet worden, sondern dem Staat auch hunderte  Millionen an Dividenden entgangen. Es gehe um Versorgungssicherheit für die Bevölkerung, daher: „Wir brauchen diese Bereiche in staatlicher Hand“, sagte die ÖGB-Vizepräsidentin.


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