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Bus-Kollektivvertrag: Länger arbeiten um weniger Geld? Nicht mit uns!

140 Euro Verlust im Monat – Postbus-Betriebsrat ist kampfbereit

Die Wirtschaftskammer hat einen Änderungsentwurf für den Autobus-Kollektivvertrag vorgelegt. Darin wird eine Erhöhung der Wochenstunden auf 50 Stunden und die Erhöhung der täglichen Arbeitszeit auf 10 Stunden festgelegt.

„Noch bevor die Regierung Anfang Juli durch die Änderung des Arbeitszeitgesetzes den Lohn- und Sozialraub beschließen wird, liegen die Lügen zur angeblichen ‚Freiwilligkeit’ und ‚Flexibilisierung’ klar auf dem Tisch. Die Unternehmen haben bestellt und die Regierung liefert“, sagt Robert Wurm, Zentralbetriebsratsvorsitzender der ÖBB-Postbus GmbH.

Damit wird den Beschäftigten tief in die Taschen gegriffen: Überstundenzuschläge und Mehrleistungszuschläge fallen weg und die Durchrechnungszeiträume können verschoben werden, womit Zeitausgleich und Zuschläge massiv in Gefahr sind.„Für jede Lenkerin, für jeden Lenker ergibt das einen durchschnittlichen Nettoverlust von 140 Euro pro Monat“, ist Robert Wurm empört. „Ich bin überzeugt, dass diese massive Verschlechterung des Branchenkollektivvertrages vom ÖGB nicht unterschrieben werden wird.“

Und grundsätzlich: „Solche Vorgangsweisen werden wir uns nicht gefallen lassen! Die soziale Kälte der ‚Regierung der Bosse’ haben die Beschäftigten nicht verdient! Wir werden uns mit allen Mitteln gegen den ‚Sozialraub von oben herab’ wehren", sagt Robert Wurm abschließend.