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ÖBB-Postbus: Gehaltsverhandlungen gestartet

Wirtschaftlicher Erfolg plus Inflationsabgeltung wird gefordert
Die Gehaltsverhandlungen für die Bediensteten des ÖBB-Postbusses/Österreichischen Postbus AG wurden mit 3. Juli 2018 gestartet. Das Verhandlungsteam rechnet trotz guter Betriebsergebnisse des Unternehmens mit schwierigen Verhandlungsbedingungen.„Die wirtschaftlichen Eckdaten der Firma Postbus sind trotz des rauen Klimas durch den Wettbewerb um Linien-Ausschreibungen positiv", sagte Robert Wurm, der mit seinem Team Johann Pürstinger und Josef Nigitsch für die Kommunikationsgewerkschaft GPF (Post, Postbus, A1 Telekom) die Verhandlungen führt. „Daher verlangen wir einen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg, der wesentlich über der Inflationsrate liegt. Die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss honoriert werden. Gerade in Zeiten wie diesen, wo die Menschen von den Regierungsmaßnahmen zunehmend verunsichert werden, brauchen sie mehr Geld im Börsel. Das würde auch helfen, die Wirtschaft nachhaltig zu stabilisieren", so Robert Wurm weiter.

„Die Anerkennung der Leistungen darf gerade in wirtschaftlich positiven Zeiten kein Lippenbekenntnis sein und muss sich in einer entsprechenden Gehaltssteigerung auswirken“, fordert auch Helmut Köstinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF).